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HYMER: Infografik „Connected Mobile Home“. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/21019 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Hymer GmbH & Co. KG“

Bad Waldsee (ots) – Der Markt für Reisemobile und Caravans in Europa boomt: Bis 2025 ist
mit einem Gesamtabsatz von 200.000 Einheiten zu rechnen. Neben
steigenden Absatzzahlen verdreifacht sich das Umsatzvolumen im
Bereich der Fahrzeug-Konnektivität von aktuell rund 100 Mio. Euro auf
knapp 300. Mio. Euro, so die Ergebnisse einer aktuellen, europaweiten
Marktuntersuchung der Hymer GmbH & Co. KG und des Center of
Automotive Management im Rahmen des Erwin Hymer Group
Research-Programms. Eine Befragung von Reisemobilisten und
potentiellen Konsumenten ergab außerdem, dass großes Interesse
gegenüber Bedienkonzepten und Fahrerassistenzsystemen besteht und sie
dafür sowohl Einmalzahlungen als auch monatliche Gebühren in Kauf
nehmen würden.

Die Hymer GmbH & Co. KG, Europas führender Hersteller im
Premium-Segment, sieht in Connectivity-Funktionen und -Services ein
großes Wertschöpfungspotential für die Zukunft und setzt auf
kundenorientierte Konnektivitätslösungen. So hat das Unternehmen in
Zusammenarbeit mit dem Center of Automotive Management eine
Marktuntersuchung durchgeführt, die sowohl entscheidende Trends als
auch die Interessen der Konsumenten erforscht. Im Zentrum der
Analysen standen die drei wichtigsten Connectivity-Technologiefelder
„Interface und Vernetzung“, „Fahrerassistenzsysteme und Autonomes
Fahren“ sowie unterschiedliche Mobilitätsdienstleistungen. Die
Ergebnisse aller untersuchten Segmente zeigen: „Das Geschäftsmodell
wird sich in den nächsten zehn Jahren signifikant verändern. So wird
der Verkauf von Softwarekomponenten und vernetzten
(Mobilitäts-)Dienstleistungen an Bedeutung gewinnen und ihren Anteil
an der Wertschöpfung steigern“, erklärt Dr. Prof. Stefan Bratzel,
Direktor des CAM, unter dessen Leitung die Studie stand. „Umfassende
Kenntnisse über die Kunden, entsprechende Schnittstellen und
vernetzte Mehrwertdienste für ein umfassendes Kundenerlebnis sind die
zentralen Erfolgsfaktoren der Zukunft“, so Prof. Bratzel weiter.

Wachstumspotentiale im europäischen Markt für Reisemobile

Im Zuge der Marktuntersuchung werden die größten Marktanteile in den
Connectivity-Zukunftsfeldern für den Bereich „Interface und
Vernetzung“ prognostiziert – etwa durch Navigationssysteme mit
Onlineanbindung, mobile Bedienfunktionen per Smartphone, Sprach- und
Gestensteuerung sowie Entertainment-Angebote.

Das Umsatzvolumen soll in diesem Bereich von aktuell 80 Mio. auf 210
Mio. Euro in 2025 steigen. Die Bestellrate von Vernetzungsfunktionen
wird sich nach Einschätzung der Experten des CAM entsprechend von
aktuell 30 Prozent auf mindestens 50 Prozent in 2025 erhöhen.

Besonders zuwachsstark ist außerdem das Segment der
Fahrerassistenzsysteme: hier versechsfacht sich der Umsatz von heute
8 Mio. auf 48. Mio. Euro in 2025. Darüber hinaus gewinnen
Mobilitätsdienstleistungen zur Reiseplanung und -durchführung sowie
für Vermietungs- und Sharing-Optionen an Bedeutung. Entfallen darauf
heute 14 Mio. Euro, sollen es in acht Jahren bereits über 40 Mio.
Euro sein.

Konsumenten aufgeschlossen gegenüber neuen Bedienkonzepten

Eine Konsumentenbefragung, durchgeführt vom renommierten
Marktforschungsinstitut YouGov, im Rahmen der Marktuntersuchung zeigt
eine große Aufgeschlossenheit von Reisemobilisten und Interessenten
gegenüber Connectivity-Funktionen und neuen Dienstleistungen, vor
allem hinsichtlich unterschiedlicher Bedienkonzepte. Als echten
Mehrwert sehen die 350 Befragten zum einen solche Bedienfunktionen,
die über Komfort mit hohem Nutzwert verfügen. Dazu zählt die mobile
Steuerung von Standardfunktionen, die 81% der Befragten für wichtig
bis sehr wichtig erachten, ebenso wie der Internetzugang im
Reisemobil (77%), die automatisierte Übertragung der Route auf das
Navigationssystem (68%), eine Campingplatz-Datenbank mit
Buchungsoption (65%) oder die Fernsteuerung von Fahrzeugfunktionen,
wie Verriegelung, Klima oder Licht (59%). Auch das Auslesen von
Fahrzeuginformation über ein mobiles Endgerät wird von 59% für
mindestens wichtig erachtet.

In puncto Sicherheit ist für die Konsumenten der Empfang eines Alarms
bei Gasaustritt auf dem Smartphone entscheidend (88%), außerdem die
Fahrzeugortung per GPS (74%) sowie für 72% die mobile Steuerung der
Alarmanlage und die mobile Ent-/Verriegelung des Fahrzeugs (65%).

Hohe Zustimmungswerte haben im Technologiefeld
„Fahrerassistenzsysteme und Autonomes Fahren“ Sicherheitsaspekte in
allen Bereichen des Reisemobils. Hierzu zählen Rückfahr- und
Rundum-Kamerasysteme (87%), Stauwarnung in Echtzeit (84%),
Spurwechsel- und -halteassistenten (75%), der Einsatz eines adaptiven
Tempomats (71%) oder eines Highway-Piloten (53%). Komfortangebote wie
ein Touchscreen als Kommandozentrale oder Sprachsteuerung sind für
rund 50% der Befragten von Bedeutung.

Zahlungsbereitschaft der Kunden für Zusatzangebote

Einen Teil der Vernetzungsfunktionen und -services erwarten Kunden
als Teil der Serienausstattung. Rund ein Drittel wäre sogar bereit,
dafür monatlich zu bezahlen. Für ein sicherheitsorientiertes
Fahrassistenzpaket mit Spurhalte- und Spurwechselassistent reicht die
Zahlungsbereitschaft der Befragten bei einer einmaligen Investition
von 500 (67%) bis zu 1.500 Euro (23%). Für einen „Highway-Piloten“
würden 31% sogar 2.000 Euro ausgeben.

„Wir bei HYMER haben das Potenzial erkannt und sind uns der
steigenden Nachfrage auf Kundenseite bewusst. So arbeiten wir seit
einigen Jahren an der Entwicklung von unterschiedlichen
Konnektivitätsfunktionen. Auf dem diesjährigen Caravan Salon in
Düsseldorf präsentieren wir in einem Innovation Lab außerdem
innovative Ansätze zur Fahrzeugvernetzung und -steuerung“, so
Bernhard Kibler, Geschäftsführer von HYMER.

Über die Marktuntersuchung

Gemeinsam mit dem Center of Automotive Management hat die Hymer GmbH
& Co. KG eine dreistufige Marktuntersuchung durchgeführt. Im ersten
Schritt ging es in einem Experten-Workshop um die Formulierung der
Ziele und Untersuchungsfragen. Im zweiten Schritt wurden die
Connected Car Trends analysiert und entsprechende Ableitungen für den
Reisemobilmarkt getroffen. Die Datengrundlage bildeten die
Innovationsdatenbank des CAM, die die aktuellen Neuerungen der
Automobilhersteller erfasst, einschlägige Connected Car Studien sowie
Tiefen-Interviews mit ausgewählten Anwendern. Im dritten Schritt fand
eine Befragung von Reisemobilkunden und -interessenten statt.

Über HYMER

Seit seiner Gründung 1957 ist HYMER der Inbegriff von Premium
Reisemobilen und -Caravans „made in Germany“. Das Unternehmen
zeichnet sich nicht nur durch seine lange Tradition und die große
Leidenschaft für das mobile Reisen aus, sondern ist dank höchster
Qualität und kontinuierlicher Pionierarbeit europäischer Marktführer
im Premiumsegment. Die Hymer GmbH & Co. KG vertreibt ihre Produkte
unter den vier Marken HYMER Reisemobile, ERIBA Caravans, HYMERCAR
Camper Vans sowie HYMER Original Teile & Zubehör. Insgesamt
beschäftigt das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeiter am Standort Bad
Waldsee. Die Hymer GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der Erwin Hymer
Group.

Über die Erwin Hymer Group

Die Erwin Hymer Group vereint die führenden Hersteller von
Reisemobilen und Caravans, Zubehörspezialisten sowie Miet- und
Finanzierungsservices unter einem Dach. Mit einem Umsatz von 2,1 Mrd.
Euro verkauft die Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 rund 55.000
Freizeitfahrzeuge und beschäftigt weltweit mehr als 6.000
Mitarbeiter. Zur Erwin Hymer Group gehören die Reisemobil- und
Caravanmarken Buccaneer, Bürstner, Carado, Compass, Dethleffs,
Elddis, Eriba, Etrusco, Hymer, Niesmann+Bischoff, Laika, LMC,
Roadtrek, Sunlight und Xplore, Europas größte Reisemobilvermietung
McRent, die Reisemobilvermietungen Best Time RV und rent easy, der
Fahrwerkspezialist Goldschmitt, der Zubehörspezialist Movera, der
Zeltcaravan-Hersteller 3DOG camping sowie das Reiseportal freeontour.

Pressekontakt:

HYMER Presse-Team
LoeschHundLiepold Kommunikation
Tel.: +49(0)89 720 187 291
E-Mail: hymer@lhlk.de

  Nachrichten

HYMER: Infografik „Connected Mobile Home“. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/21019 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Hymer GmbH & Co. KG“

Bad Waldsee (ots) – Der Markt für Reisemobile und Caravans in Europa boomt: Bis 2025 ist
mit einem Gesamtabsatz von 200.000 Einheiten zu rechnen. Neben
steigenden Absatzzahlen verdreifacht sich das Umsatzvolumen im
Bereich der Fahrzeug-Konnektivität von aktuell rund 100 Mio. Euro auf
knapp 300. Mio. Euro, so die Ergebnisse einer aktuellen, europaweiten
Marktuntersuchung der Hymer GmbH & Co. KG und des Center of
Automotive Management im Rahmen des Erwin Hymer Group
Research-Programms. Eine Befragung von Reisemobilisten und
potentiellen Konsumenten ergab außerdem, dass großes Interesse
gegenüber Bedienkonzepten und Fahrerassistenzsystemen besteht und sie
dafür sowohl Einmalzahlungen als auch monatliche Gebühren in Kauf
nehmen würden.

Die Hymer GmbH & Co. KG, Europas führender Hersteller im
Premium-Segment, sieht in Connectivity-Funktionen und -Services ein
großes Wertschöpfungspotential für die Zukunft und setzt auf
kundenorientierte Konnektivitätslösungen. So hat das Unternehmen in
Zusammenarbeit mit dem Center of Automotive Management eine
Marktuntersuchung durchgeführt, die sowohl entscheidende Trends als
auch die Interessen der Konsumenten erforscht. Im Zentrum der
Analysen standen die drei wichtigsten Connectivity-Technologiefelder
„Interface und Vernetzung“, „Fahrerassistenzsysteme und Autonomes
Fahren“ sowie unterschiedliche Mobilitätsdienstleistungen. Die
Ergebnisse aller untersuchten Segmente zeigen: „Das Geschäftsmodell
wird sich in den nächsten zehn Jahren signifikant verändern. So wird
der Verkauf von Softwarekomponenten und vernetzten
(Mobilitäts-)Dienstleistungen an Bedeutung gewinnen und ihren Anteil
an der Wertschöpfung steigern“, erklärt Dr. Prof. Stefan Bratzel,
Direktor des CAM, unter dessen Leitung die Studie stand. „Umfassende
Kenntnisse über die Kunden, entsprechende Schnittstellen und
vernetzte Mehrwertdienste für ein umfassendes Kundenerlebnis sind die
zentralen Erfolgsfaktoren der Zukunft“, so Prof. Bratzel weiter.

Wachstumspotentiale im europäischen Markt für Reisemobile

Im Zuge der Marktuntersuchung werden die größten Marktanteile in den
Connectivity-Zukunftsfeldern für den Bereich „Interface und
Vernetzung“ prognostiziert – etwa durch Navigationssysteme mit
Onlineanbindung, mobile Bedienfunktionen per Smartphone, Sprach- und
Gestensteuerung sowie Entertainment-Angebote.

Das Umsatzvolumen soll in diesem Bereich von aktuell 80 Mio. auf 210
Mio. Euro in 2025 steigen. Die Bestellrate von Vernetzungsfunktionen
wird sich nach Einschätzung der Experten des CAM entsprechend von
aktuell 30 Prozent auf mindestens 50 Prozent in 2025 erhöhen.

Besonders zuwachsstark ist außerdem das Segment der
Fahrerassistenzsysteme: hier versechsfacht sich der Umsatz von heute
8 Mio. auf 48. Mio. Euro in 2025. Darüber hinaus gewinnen
Mobilitätsdienstleistungen zur Reiseplanung und -durchführung sowie
für Vermietungs- und Sharing-Optionen an Bedeutung. Entfallen darauf
heute 14 Mio. Euro, sollen es in acht Jahren bereits über 40 Mio.
Euro sein.

Konsumenten aufgeschlossen gegenüber neuen Bedienkonzepten

Eine Konsumentenbefragung, durchgeführt vom renommierten
Marktforschungsinstitut YouGov, im Rahmen der Marktuntersuchung zeigt
eine große Aufgeschlossenheit von Reisemobilisten und Interessenten
gegenüber Connectivity-Funktionen und neuen Dienstleistungen, vor
allem hinsichtlich unterschiedlicher Bedienkonzepte. Als echten
Mehrwert sehen die 350 Befragten zum einen solche Bedienfunktionen,
die über Komfort mit hohem Nutzwert verfügen. Dazu zählt die mobile
Steuerung von Standardfunktionen, die 81% der Befragten für wichtig
bis sehr wichtig erachten, ebenso wie der Internetzugang im
Reisemobil (77%), die automatisierte Übertragung der Route auf das
Navigationssystem (68%), eine Campingplatz-Datenbank mit
Buchungsoption (65%) oder die Fernsteuerung von Fahrzeugfunktionen,
wie Verriegelung, Klima oder Licht (59%). Auch das Auslesen von
Fahrzeuginformation über ein mobiles Endgerät wird von 59% für
mindestens wichtig erachtet.

In puncto Sicherheit ist für die Konsumenten der Empfang eines Alarms
bei Gasaustritt auf dem Smartphone entscheidend (88%), außerdem die
Fahrzeugortung per GPS (74%) sowie für 72% die mobile Steuerung der
Alarmanlage und die mobile Ent-/Verriegelung des Fahrzeugs (65%).

Hohe Zustimmungswerte haben im Technologiefeld
„Fahrerassistenzsysteme und Autonomes Fahren“ Sicherheitsaspekte in
allen Bereichen des Reisemobils. Hierzu zählen Rückfahr- und
Rundum-Kamerasysteme (87%), Stauwarnung in Echtzeit (84%),
Spurwechsel- und -halteassistenten (75%), der Einsatz eines adaptiven
Tempomats (71%) oder eines Highway-Piloten (53%). Komfortangebote wie
ein Touchscreen als Kommandozentrale oder Sprachsteuerung sind für
rund 50% der Befragten von Bedeutung.

Zahlungsbereitschaft der Kunden für Zusatzangebote

Einen Teil der Vernetzungsfunktionen und -services erwarten Kunden
als Teil der Serienausstattung. Rund ein Drittel wäre sogar bereit,
dafür monatlich zu bezahlen. Für ein sicherheitsorientiertes
Fahrassistenzpaket mit Spurhalte- und Spurwechselassistent reicht die
Zahlungsbereitschaft der Befragten bei einer einmaligen Investition
von 500 (67%) bis zu 1.500 Euro (23%). Für einen „Highway-Piloten“
würden 31% sogar 2.000 Euro ausgeben.

„Wir bei HYMER haben das Potenzial erkannt und sind uns der
steigenden Nachfrage auf Kundenseite bewusst. So arbeiten wir seit
einigen Jahren an der Entwicklung von unterschiedlichen
Konnektivitätsfunktionen. Auf dem diesjährigen Caravan Salon in
Düsseldorf präsentieren wir in einem Innovation Lab außerdem
innovative Ansätze zur Fahrzeugvernetzung und -steuerung“, so
Bernhard Kibler, Geschäftsführer von HYMER.

Über die Marktuntersuchung

Gemeinsam mit dem Center of Automotive Management hat die Hymer GmbH
& Co. KG eine dreistufige Marktuntersuchung durchgeführt. Im ersten
Schritt ging es in einem Experten-Workshop um die Formulierung der
Ziele und Untersuchungsfragen. Im zweiten Schritt wurden die
Connected Car Trends analysiert und entsprechende Ableitungen für den
Reisemobilmarkt getroffen. Die Datengrundlage bildeten die
Innovationsdatenbank des CAM, die die aktuellen Neuerungen der
Automobilhersteller erfasst, einschlägige Connected Car Studien sowie
Tiefen-Interviews mit ausgewählten Anwendern. Im dritten Schritt fand
eine Befragung von Reisemobilkunden und -interessenten statt.

Über HYMER

Seit seiner Gründung 1957 ist HYMER der Inbegriff von Premium
Reisemobilen und -Caravans „made in Germany“. Das Unternehmen
zeichnet sich nicht nur durch seine lange Tradition und die große
Leidenschaft für das mobile Reisen aus, sondern ist dank höchster
Qualität und kontinuierlicher Pionierarbeit europäischer Marktführer
im Premiumsegment. Die Hymer GmbH & Co. KG vertreibt ihre Produkte
unter den vier Marken HYMER Reisemobile, ERIBA Caravans, HYMERCAR
Camper Vans sowie HYMER Original Teile & Zubehör. Insgesamt
beschäftigt das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeiter am Standort Bad
Waldsee. Die Hymer GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der Erwin Hymer
Group.

Über die Erwin Hymer Group

Die Erwin Hymer Group vereint die führenden Hersteller von
Reisemobilen und Caravans, Zubehörspezialisten sowie Miet- und
Finanzierungsservices unter einem Dach. Mit einem Umsatz von 2,1 Mrd.
Euro verkauft die Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 rund 55.000
Freizeitfahrzeuge und beschäftigt weltweit mehr als 6.000
Mitarbeiter. Zur Erwin Hymer Group gehören die Reisemobil- und
Caravanmarken Buccaneer, Bürstner, Carado, Compass, Dethleffs,
Elddis, Eriba, Etrusco, Hymer, Niesmann+Bischoff, Laika, LMC,
Roadtrek, Sunlight und Xplore, Europas größte Reisemobilvermietung
McRent, die Reisemobilvermietungen Best Time RV und rent easy, der
Fahrwerkspezialist Goldschmitt, der Zubehörspezialist Movera, der
Zeltcaravan-Hersteller 3DOG camping sowie das Reiseportal freeontour.

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HYMER Presse-Team
LoeschHundLiepold Kommunikation
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  Nachrichten

VCI zur Sperrung der Rheintalstrecke bei RastattHälfte der Chemietransporte muss verlagert werden

Frankfurt/Main (ots) – Nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) führt die Sperrung der Rheintalstrecke bei Rastatt bis Anfang Oktober zu erheblichen Problemen in der Branche bei der Rohstoffversorgung und der Belieferung ihrer Kunden: Etwa die Hälfte der betroffenen Transporte kann zwar über Umleitungsstrecken auf der Schiene befördert werden. Die Chemieunternehmen müssen aber versuchen, die andere Hälfte auf Binnenschiffe oder Lkw zu verlagern. Andrea Heid, Bereichsleiterin Umweltschutz, Anlagensicherheit, Verkehr im VCI, sagt: „Die Transportkosten erhöhen sich dadurch für die Unternehmen erheblich. Und schon heute besteht ein Engpass bei Spezial-Ausstattung wie Tankcontainern oder Kühlfahrfahrzeugen.“

Aufgrund der Sperrung drohe außerdem ein Akzeptanzverlust der Branche in den schienengebundenen Transport. Dadurch werde das Verkehrsmittel Bahn weiter geschwächt, so Heid. „Es ist zu befürchten, dass Transporte nicht wieder auf die Schiene zurückkommen, die einmal erfolgreich von anderen Verkehrsträgern übernommen worden sind. Das wäre aus verkehrspolitischer Sicht eine schlechte Entwicklung“, betont die VCI-Logistikexpertin und erwartet von der Deutschen Bahn eine deutlich bessere Vorbereitung auf mögliche Ereignisse, um wirtschaftlichen Schaden bei allen Beteiligten zu vermeiden. Der Chemieverband appelliert an die Bahn, auch ihre Zusammenarbeit mit europäischen Partnern zu stärken, um in Krisensituationen besser gewappnet zu sein.

Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts allein in Deutschland rund 28 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse mit der Bahn transportiert. Damit verantwortet die Branche knapp 8 Prozent der gesamten Beförderungsmenge im Schienengüterverkehr (363,5 Millionen Tonnen).

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2016 rund 185 Milliarden Euro um und beschäftigte über 447.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:

VCI-Pressestelle
Telefon: 069 2556-1496
E-Mail: presse@vci.de
http://twitter.com/chemieverband
http://facebook.com/chemieverbandVCI

  Nachrichten

innogy präsentiert Alternative zum ÖlAusflugsschiff MS innogy als erstes Klima-Projekt erfolgreich gestartet

}

Jubel zur Schiffstaufe: Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Peter Terium, Vorstandsvorsitzender von innogy (vorne v. l.), und Taufpatin Paula Joswig. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76707 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: …

Essen (ots) – Die Energiewende nimmt Fahrt auf – jetzt auch auf dem Wasser. In Anwesenheit von Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE, und Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, wurde heute in einer feierlichen Zeremonie am Essener Baldeneysee die MS innogy getauft und in den regulären Fahrgastbetrieb übergeben. Das Ausflugsschiff ist das erste Schiff in Deutschland, das mit einer umweltfreundlichen Methanol-Brennstoffzelle angetrieben wird. Die nötige Energie für den gesamten Betrieb stammt ausschließlich aus regenerativen Quellen. Belastung für das Klima: Null. Mit dem weltweit einzigartigen Projekt stellt innogy im Rahmen der „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ erstmals die gesamte Wertschöpfungskette dar: von der Produktion des klimaneutralen Treibstoffs mithilfe erneuerbarer Energien bis zur Anwendung in einer Brennstoffzelle in einem Schiff.

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE: „Mit der MS innogy machen wir die Energiewende für die Menschen vor Ort erlebbar. Wir holen die Hightech-Forschung aus dem Labor und zeigen ganz praktisch, wie die saubere Energiezukunft ohne Öl aussehen kann: leise, saubere Antriebe, die das Klima schonen. Die neue MS innogy ist Energiewende zum Anfassen. Sie ist aber auch der Beweis, dass wir als innogy die richtige Strategie haben, um möglichst schnell eine Alternative zum Öl zu finden: indem wir mit erneuerbaren Energien grüne Treibstoffe wie Methanol produzieren und damit klimafreundlich Schiffe, Flugzeuge und Schwertransporte antreiben.“

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen: „Es kommt sicher nicht alle Tage vor, dass wir ein neues Fahrgastschiff auf unserem Baldeneysee taufen können. Schon allein das ist ein ganz besonderer Moment. Wenn dieses Schiff außerdem noch mit einer europaweit einzigartigen Technologie angetrieben wird, dann können wir von einem historischen Moment für unsere Stadt sprechen. Dass das neue Schiff der Weißen Flotte Baldeney GmbH im Grüne Hauptstadt-Jahr zum Einsatz kommt, freut mich aus mehreren Gründen: Jährlich nutzen rund 100.000 Gäste das Angebot der Weißen Flotte. Die Schiffe der Weiße Flotte sind damit ein touristischer Anziehungspunkt unserer Stadt, der jetzt noch attraktiver wird. Denn die künftige „MS innogy“ ist das erste Fahrgastschiff Deutschlands, das mit einer hochmodernen Methanol-Brennstoffzelle als Antriebssystem fährt. Und, das Schiff ist Teil des Pilotprojekts „greenfuel“. Mit diesem innovativen Projekt betritt das Essener Unternehmen innogy SE europaweit Neuland: Aus Wasser, CO2 aus der Luft und grünem Strom entsteht ein klimaneutraler Energieträger. Das sind beste Voraussetzungen für eine Erfolgsgeschichte.“

Das Fahrgastschiff MS innogy wird mit Hilfe einer Methanol-Brennstoffzelle angetrieben. Energieträger ist Methanol, ein flüssiger Alkohol mit sehr hoher Energiedichte. Erzeugt wird dieser direkt am Baldeneysee im innogy Wasserkraftwerk am Stauwehr. In einer zwei mal zwei Meter großen Anlage wird Kohlendioxid aus der Umgebungsluft gefiltert und mit Hilfe von Strom und Wasser zu Methanol umgesetzt. Eine Brennstoffzelle nutzt das Methanol wiederum zur Stromerzeugung auf dem Schiff und speist einen batteriegepufferten Elektromotor. Der Clou: Das ganze Verfahren ist CO2-neutral, belastet also nicht das Klima. Im Betrieb setzt der Schiffsmotor nur so viel CO2 frei, wie zuvor für die Herstellung des Methanols aus der Luft gefiltert worden ist.

Saubere Treibstoffe, die sogenannten greenfuels (fuel = Treibstoff), sind ein wesentlicher Beitrag, um die Verkehrswende zu beschleunigen: weg von klimaschädlichen Treibstoffen wie Benzin und Diesel, hin zu umweltfreundlichen Alternativen wie „grünem“ Methanol oder reinen Elektromobilen. innogy treibt den Ausbau eines klimafreundlichen Verkehrssystems konsequent voran: Schon heute ist das Essener Energieunternehmen einer der führenden Lösungsanbieter für die Elektromobilität in Deutschland und Europa. PKW lassen sich schon heute problemlos rein elektrisch fahren. In vielen Bereichen der Logistik, etwa bei Schiffen, LKW und Flugzeugen kann es jedoch noch relativ lange dauern, bis sich auch diese rein elektrisch betreiben lassen. Hier kann die von innogy präsentierte greenfuel-Lösung schon heute eine Übergangslösung sein, um den Ausstoß von klimaschädlichen Emissionen im Verkehrssektor rasch und effizient zu senken.

Pressekontakt:

innogy SE
Sabine Jeschke
Leiterin Group Media Relations
T +49 201-12 17441
M +49 162 285 0157
sabine.jeschke@innogy.com

  Nachrichten

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Mittwoch, 30.08.17 (Woche 35) bis Mittwoch, 04.10.17 (Woche 40)

Baden-Baden (ots) – Mittwoch, 30. August 2017 (Woche 35)/25.08.2017

00.20 Akwaaba Ghana – Willkommen in Afrika Erstsendung: 16.06.2008 in SWR/SR

Ghana liegt im Westen Afrikas, an der so genannten „Goldküste“. „Goldküste“: So hieß auch einst die ehemalige britischen Kolonie. Der Name verweist auf den wichtigsten Rohstoff des Landes. Ghana ist ein Land mit lebendigen Traditionen und einer vielfältigen kulturellen Identität aber auch ein Land der Gegensätze. Hitze, Staub, Armut, die oft unzureichende Wasser- und Stromversorgung sind an der Tagesordnung. Dennoch zieht das Land viele Europäer an, die hier eine neue Heimat suchen.

„Akwaaba“ sagt man in Ghana, wenn man jemanden willkommen heißt. Vier Europäer, die sich bewusst für ein Leben in Ghana entschieden haben, stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation. Sie sind gekommen mit dem festen Ziel, ihren Lebenstraum in Afrika zu verwirklichen. Aber für jeden von ihnen sieht dieser Traum anders aus.

Der Schweizer Jurist Bijean Milani, Sohn iranischer Immigranten, kam vor 14 Jahren nach Ghana. Nur mit einigen Tausend Dollar Startkapital und einer riesigen Portion Abenteuerlust wollte er eine neue Existenz aufbauen. Auf sich alleine gestellt, begann er mit der Produktion von Ananas. Heute besitzt er eine tausend Hektar große Farm und ist einer der wichtigsten Ananasfarmer Afrikas.

Auch Cathérine und Gérard Esnault suchten einen Neubeginn in Ghana. Bis vor 18 Jahren lebten sie in Paris. Gérard war Pferdezüchter und betrieb einen lukrativen Fleischgroßhandel. Cathérine war eine seiner Mitarbeiterinnen. Heute betreiben die beiden in Accra ein Geschäft für Fleischwaren aus Frankreich: „La Maison de France“: „Das französische Haus“. Rund 35 Kilometer von Accra, der Hauptstadt Ghanas, entfernt, haben sich die Esnaults mit Geld und Ausdauer ihr persönliches Paradies geschaffen.

Ein Paradies hat auch Silke Rösner geschaffen. Die Deutsche aus Leer in Norddeutschland schuf vor 10 Jahren für verlorene Kinder eine Rettungsinsel im Meer der Armut: das „Kinder Paradise“ in Accra. Eigentlich wollte Silke Rösner nur Urlaub in Ghana machen, aber dann fand sie in ihrer Arbeit für die Straßenkinder und Waisen eine neue Lebensaufgabe, ihre neue Bestimmung, wie sie sagt. Heute betreut die Ostfriesin drei Kinderheime in Accra und Umgebung mit etwa 80 ehemaligen Straßenkindern.

Christina Furler ist für Silke Rösner in den letzten Jahren eine gute Freundin geworden. Die Architektin kam vor 10 Jahren im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, der GTZ, nach Ghana. Zwei Jahre lang baute sie überall im Land Schulen. Dann entschied sich die gebürtige Karlsruherin für ein Leben in Ghana. Hier hat sie sich mittlerweile einen Namen als Architektin gemacht und ist Teilhaberin eines Architekturbüros in Accra.

Die Dokumentation von Mouhcine El Ghomri begleitet die vier Europäer in ihrem Alltag und beobachtet, wie sie leben, fragt nach den Schwierigkeiten, mit denen sie sich konfrontiert sehen und zeigt, inwieweit sich ihr Traum von Afrika erfüllt hat.

Samstag, 02. September 2017 (Woche 36)/25.08.2017

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

18.05 RP: Die SWR-Reportage

Schwindelfrei in Berglicht Die Windradbauer vom Hochwald

Donnerstag, 07. September 2017 (Woche 36)/25.08.2017

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

22.00 Tatort: Bienzle und der Todesschrei Fernsehfilm Deutschland 2001 Erstsendung: 09.09.2001 in Das Erste

Mittwoch, 27. September 2017 (Woche 39)/25.08.2017

23.30 Aidas Geheimnisse

Erstsendung: 16.08.2017 in Das Erste

Was wäre, wenn alles, was dir über deine Vergangenheit erzählt wurde, gelogen wäre? Wenn dein Verständnis von Familie und Religion auf den Kopf gestellt würde? Was, wenn deine engsten Angehörigen die Wahrheit kennen und sie dein ganzes Leben lang vor dir verborgen haben? „Aidas Geheimnisse“ erzählt von Familiengeheimnissen, die sieben Jahrzehnte umfassen und die in detektivischer Spurensuche nach und nach aufgedeckt werden. Eine tief berührende Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität, wie man sie sich für ein Spielfilm-Drehbuch kaum besser hätte ausdenken können.

Izak Szewelewicz kommt 1945 im Lager Bergen-Belsen zur Welt, wo nach Kriegsende heimatlose Zivilpersonen, sogenannte „Displaced Persons“, vorübergehend untergebracht wurden. Er wird als „Nachkriegswaise“ zur Adoption nach Israel geschickt. Mit zehn Jahren erfährt er erstmals von einem Schulfreund, was alle in seinem Umfeld zu wissen scheinen: Seine Adoptiveltern sind nicht seine leiblichen Eltern, er wurde als Kleinkind von ihnen adoptiert. Izak forscht nun auf eigene Faust weiter und findet heraus, dass seine leibliche Mutter Aida in Kanada lebt. Als er 13 ist, fährt er zu ihr. Zwischen den beiden entwickelt sich ein enges Verhältnis, aber Aida möchte nicht über die Vergangenheit sprechen. Jahrzehntelang belässt es Izak es dabei.

Viel später, mit 68 Jahren, setzt sich Izak noch einmal intensiv mit seiner Herkunft auseinander und deckt mit Hilfe seiner Familie weitere Familiengeheimnisse auf, die sein Leben verändern sollten.

Sonntag, 01. Oktober 2017 (Woche 40)/25.08.2017

Korrigierten Untertitel für BW beachten!

18.45 BW: Treffpunkt

Internationale Hutschau Neuburg a.d. Donau

Mittwoch, 04. Oktober 2017 (Woche 40)/25.08.2017

Korrigierten Untertitel für BW und RP beachten!

07.35 BW+RP: Treffpunkt (WH von SO) Internationale Hutschau Neuburg a.d. Donau

Mittwoch, 04. Oktober 2017 (Woche 40)/25.08.2017

00.25 Ein Fall für Fitik-Yarisan

Eine deutsch-türkische Anwältin aus Karlsruhe Erstsendung: 09.07.2012 in SWR/SR

Die junge Deutschtürkin Birsen Fitik-Yarisan ist Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in Karlsruhe. Viele ihrer Mandanten sind Ausländer oder haben einen – meist türkischen – Migrationshintergrund. Aber auch Deutsche ohne Migrationshintergrund haben Vertrauen in ihre juristische Kompetenz. Sie ärgert sich, wenn Leute immer wieder erstaunt sind über ihren Werdegang: „Es gibt doch in Deutschland mittlerweile in allen akademischen Berufen Migranten. Nicht nur Fließbandarbeiter und Putzfrauen!“ Der Film von Mouhcine El Ghomri begleitet die junge Anwältin beruflich und privat über mehrere Monate hinweg. Birsen Fitik-Yarisan wurde 1975 als Tochter von türkischen Migranten in Stuttgart geboren. Ihr Vater, jetzt Rentner, hatte früher ein kleines Unternehmen. Ihre Mutter ist Hausfrau und hat die vier Kinder großgezogen. Die Familie Fitik war und ist eine liberale Familie, für die Bildung – auch die der Mädchen – einen großen Stellenwert besitzt. Birsens Kanzleieröffnung 2006 war ein ganz besonderer Tag: „Als mein Vater das erste Mal in die Kanzlei gekommen ist, da hat er Tränen in den Augen gehabt, vor lauter Stolz“, erinnert sie sich. Die junge Rechtsanwältin fühlt sich als Deutsche, aber auch als Türkin. Sie ist zweisprachig und spricht zudem fließend Schwäbisch. Die juristischen Fälle, die Birsen Fitik-Yarisan vertritt, erzählen viel über Menschen, die nicht verwurzelt sind wie sie. Die den Spagat zwischen zwei Kulturen als Problem empfinden, als Zusammenprall von Mentalitäten.

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285, grit.krueger@SWR.de

  Nachrichten

Thailand bündelt seine Kräfte mit der OECD zur Unterstützung der nationalen Entwicklungsstrategie

Bangkok (ots/PRNewswire) – Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) arbeitet eng mit Volkswirtschaften von Mitgliedern und Partnern zusammen, um eine für alle Seiten nutzbringende Beziehung aufzubauen, und so ihre Funktion als Plattform für den globalen politischen Dialog und die Vorgabe von internationalen Standards zu verstärken. Zur Sicherstellung der Relevanz der OECD ist es unerlässlich, dass sich die Organisation aktiv engagiert und von wichtigen Partnerländern lernt.

Die Realisierung, dass Thailand ein wertvoller Partner für die OECD in der zunehmend strategisch wichtigen Region Südostasien ist, spiegelt sich ebenfalls durch das größere Vertrauen, das die OECD in das Potenzial und die kontinuierlichen, umfassenden Reformbestrebungen des Landes setzt. Zu diesen Reformbestrebungen zählen insbesondere der Nationale Strategieplan über 20 Jahre (2017-2036), der 12. Nationale Entwicklungsplan für Wirtschaft und Soziales (2017-2021), Thailand 4.0 und die Östlicher Wirtschaftskorridor Initiative, die insgesamt darauf abzielen, die nationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, soziale Gerechtigkeit und eine umweltgerechte Wirtschaft zu fördern und die öffentliche Verwaltung zu reformieren, während gleichzeitig die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützt werden. Die OECD kann Thailand bei seinen Reformbestrebungen unterstützen und dabei auf ihre mehr als 50-jährige Erfahrung in der Ankurbelung von Wachstum und Wohlstand in Ländern auf dem gesamten Globus zurückgreifen. Durch die seit Jahren bewährte Peer-Review-Methode und die Förderung der Umsetzung von Reformen trägt die OECD dazu bei, dass Länder voneinander lernen können, „bewährte Praktiken“ austauschen und politische Reformen voranbringen, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessern.

Im Hinblick auf die Kooperation der OECD mit Thailand erklärte das thailändische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, dass die OECD und Thailand vor mehr als einem Jahrzehnt ihre Zusammenarbeit begonnen und sich seit dieser Zeit mit Regierungsvertretern aus einem breiten Spektrum von Politikbereichen verständigt haben, um drängende Herausforderungen zu beleuchten und Lösungen vorzuschlagen. Dank einer Reihe von OECD-Berichten über politische Strategien wurden ausführliche Analysen zu verschiedenen Aspekten der thailändischen Wirtschaft bereitgestellt, zum Beispiel die Berichte Education Policies (2016), Green Growth in Bangkok (2015), SME and Entrepreneurship (2011), Emerging Response Assessment (2011) und System of Health Accounts (2010). Thailand wurde ebenfalls in verschiedene regionale Berichte mit Fokus auf Renten- und Gesundheitssysteme, Sozialpolitik und Innovationen sowie in zentrale Standardwerke einbezogen, unter anderem in die neu erschienenen Berichte Southeast Asia Government at a Glance, den SME Policy Index, Energy Outlook und den jährlichen Economic Outlook for Southeast Asia, China and India.

Das neue Landesprogramm Thailand, das im Jahr 2017 lanciert wird, wird unsere Partnerschaft indessen auf die nächste Stufe anheben. Über einen Zeitraum von drei Jahren von 2017 bis 2019 wird die OECD eng mit den thailändischen Behörden zusammenarbeiten, um die Umsetzung der inländischen Reformpläne über vier Säulen hinweg zu unterstützen: Staatsführung und Transparenz, Wirtschaftsklima und Wettbewerbsfähigkeit, „Thailand 4.0“ und integratives Wachstum. An diesem wichtigen Wendepunkt des politischen und ökonomischen Übergangs in Thailand könnte das OECD-Landesprogramm eine umwälzende Wirkung entfalten und als treibende Kraft für den Wandel fungieren, um inländische politische Reformen zu fördern, die Thailand befähigen, die selbst gesetzten ambitionierten Entwicklungsziele zu erreichen.

Thailand und die OECD werden in Kürze ihre Kooperation im Bereich Förderung der digitalen Wirtschaft beginnen. Die neue Referenz-Publikation der OECD mit dem Titel „Digital Economy Outlook“ wird Thailand ebenfalls einschließen. Durch vergleichende Analysen trägt dieser Outlook dazu bei, politische Entscheidungsträger über die besten regulatorischen Verfahren und politischen Optionen zu informieren, um so das Potenzial der digitalen Wirtschaft als Motor für Innovationen und integratives Wachstum voll auszuschöpfen. Die OECD wird ebenfalls eine spezielle Bewertung der in Thailand mit der digitalen Wirtschaft zusammenhängenden politischen Strategien ausarbeiten, um die nationale Entwicklungsstrategie Thailands zu unterstützen.

Ein Zeichen der wachsenden Partnerschaft ist, dass Thailand freundlicherweise die Gastgeberrolle des kommenden 2017 OECD Southeast Asia Regional Forum zum Thema „Opportunities and Policy Challenges of Digital Transformation in Southeast Asia“ übernommen hat, das vom 24. bis 25. August in Bangkok stattfinden wird. Darüber hinaus beteiligt sich Thailand aktiv am Regionalprogramm Südostasien der OECD, insbesondere als Ko-Vorsitzender des Netzwerks für Regionalpolitik bezüglich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und Investitionen.

Im thailändischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten sieht man mit Freude einer weiteren Vertiefung dieser Partnerschaft in den kommenden Jahren sowohl mit Thailand als auch mit anderen Ländern der Region entgegen, um sich für bessere Politikmaßnahmen einzusetzen, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Südostasien-Region positiv verändern.

*Weitere Informationen über das Regionalprogramm Südostasien findet man unter www.oecd.org/southeast-asia

Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs Thailand

Tel.: +662-203-5000

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/545731/OECD.jpg

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272 neue Auszubildende starten zum 1. September bei Ford

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272 neue Auszubildende starten zum 1. September bei Ford
40 Mädchen und 172 Jungen starten zum 1. September 2017 ihre Ausbildung bei Ford in Köln, weitere neun Mädchen und 51 Jungen im Ford-Werk im saarländischen Saarlouis. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6955 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: …

Köln (ots)

   - Neues Ford Ausbildungsjahr startet zum 1. September 2017 
   - 212 neue Auszubildende in Köln und 60 in Saarlouis 
   - Sieben Flüchtlinge unter den Kölner Auszubildenden 
   - Start auch der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2018/2019 

40 Mädchen und 172 Jungen starten zum 1. September 2017 ihre Ausbildung bei Ford in Köln, weitere neun Mädchen und 51 Jungen im Ford-Werk im saarländischen Saarlouis.

Bereits seit dem 1. Juli 1934 bilden die Ford-Werke in Köln aus. Dieses Jahr starten insgesamt 212 junge Menschen ins automobile Berufsleben. Davon entschieden sich 42 für ein duales Studium der Fachrichtungen Elektrotechnik, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau oder Business Administration. 170 nehmen eine gewerblich-technische Ausbildung als Fachkraft Metallgewerbe oder Lagerlogistik, Industriemechaniker, technischer Modellbauer, Fertigungsmechaniker, Kraftfahrzeug- oder Zerspanungsmechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik oder auch Fachinformatiker auf. Neben den Technikern freuen sich die 53 Ford Ausbilder aber auch auf zwei angehende Fachkräfte Gastgewerbe sowie sechs Industriekaufleute.

Unter den 212 Kölner Auszubildenden sind auch sieben Flüchtlinge. Die aus unter anderem Syrien, Afghanistan, Indien und Ägypten stammenden jungen Männer haben das elfmonatige Einstiegsqualifizierungsprogramm sowie den regulären Auswahlprozess erfolgreich durchlaufen und starten nun gemeinsam mit den einheimischen Kollegen in den neuen Lebensabschnitt.

Im Ford-Focus-Werk in Saarlouis hingegen liegt der Schwerpunkt auf der technischen Ausbildung. Dort haben 60 junge Erwachsene einen Ausbildungsvertrag erhalten und starten als Elektroniker Betriebstechnik, Fachkraft Lagerlogistik, Industrie- oder Werkzeugmechaniker oder KFZ-Mechatroniker.

Zwischen zwei und dreieinhalb Jahren dauern die einzelnen Ausbildungen je nach Beruf und Leistung. Rund die Hälfte aller Ford Auszubildenden verkürzt seine Lehrzeit aufgrund guter Leistungen und legt bereits vorzeitig die Facharbeiterprüfung ab. Über 95 Prozent bestehen ihre Prüfung bereits im ersten Versuch.

Aber nicht nur der neue Ausbildungsjahrgang steht bei dem Kölner Automobilhersteller dieser Tage auf der Agenda. Mit Ausgabe der Zeugnisse hat bereits die Bewerbungsphase für das folgende Ausbildungsjahr 2018/2019 begonnen, für das wieder rund 270 neue Auszubildende gesucht werden.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert.

Für weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.

Pressekontakt:

Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
0221/90-17504
umundolf@ford.com

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Lidl Deutschland erweitert Milchangebot mit TierschutzlabelAb Anfang September führt Lidl zertifizierte Alpenmilch ein – Nachhaltige Kaufalternative für Verbraucher

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Ab Anfang September führt Lidl Deutschland für die Alpenmilch der Eigenmarke „Milbona“ die Einstiegsstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ ein. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/58227 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/LIDL/Lidl“

Neckarsulm (ots) – Lidl Deutschland baut sein zertifiziertes Milchangebot weiter aus und führt für die Alpenmilch der Eigenmarke „Milbona“ die Einstiegsstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ ein. Ab Anfang September steht die Alpenmilch mit dem anerkannten Tierschutzlabel in den Regalen im westlichen Nordrhein-Westfalen, in Süd- und Mittelhessen, in Rheinland-Pfalz sowie im Saarland und in Baden-Württemberg. „Wir legen in unserer Sortimentsgestaltung großen Wert auf Nachhaltigkeit und dazu gehört auch der Einsatz für mehr Tierwohl. Die Milchkühe für die zertifizierte Alpenmilch leben unter verbesserten Haltungsbedingungen. Lidl-Kunden erhalten auf diese Weise eine Kaufalternative und können sich bewusst für ein Produkt entscheiden“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf Lidl Deutschland.

Ohne Gentechnik und mit ganzjähriger Bewegungsfreiheit für Kühe

Der Lebensmitteleinzelhändler führt seit September 2016 die „Milbona“-Alpenmilch im Sortiment. Seit Verkaufsstart ist die Lidl-Alpenmilch mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel des Verbands für Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) gekennzeichnet und entspricht den Standards des VLOG. Darüber hinaus gewährleistet die jetzt erweiterte Zertifizierung mit dem Tierschutzlabel unter anderem die ganzjährige Bewegungsfreiheit der Tiere durch den konsequenten Verzicht auf Anbindehaltung, einen komfortablen Fress- und Liegeplatz für jede Kuh und die Pflicht zur jährlichen Klauenpflege. Verboten ist beispielsweise die Enthornung ohne Betäubung.

Lidl-Mehrwertkonzepte – Ausbau Zusammenarbeit mit Deutschem Tierschutzbund

Die „Milbona“-Alpenmilch ist nur ein Beispiel für Milchprodukte von Lidl, die einen Mehrwert bieten. Das Angebot an Kaufalternativen wächst kontinuierlich. Erst diese Woche verkündete Lidl ab Oktober die Einführung der Premiumstufe des Tierschutzlabes „Für Mehr Tierschutz“ für alle Milchprodukte der Regionalmarke „Ein gutes Stück Bayern“. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Landwirten und Molkereien intensiv daran gearbeitet, das Produkt Milch aufzuwerten und damit neue Vermarktungsmöglichkeiten für Landwirte zu schaffen. Neben der Alpenmilch führt Lidl im Norden und Osten Deutschlands auch eine Weidemilch. Im Sommer 2016 hat das Unternehmen zudem als erster Händler in Deutschland Milchprodukte einer Eigenmarke bundesweit auf „Ohne Gentechnik“ umgestellt. „Mit den Milchprodukten von ‚Ein gutes Stück Bayern‘ und der Alpenmilch bauen wir fortlaufend die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund aus und tragen nachhaltig dazu bei, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen“, ergänzt Bock. „Dabei sehen wir alle mit unseren Partnern entwickelten Mehrwertkonzepte als Investition in die Zukunft und zahlen den Landwirten für die Erfüllung zusätzlicher Anforderungen einen gemeinsam vereinbarten Zuschlag.“ So hat Lidl beispielsweise im Rahmen der regionalen Eigenmarke „Ein gutes Stück Bayern“ seit 2009 bereits über 14,8 Millionen Euro an die teilnehmenden Landwirte ausgeschüttet.

Über Lidl Deutschland:

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen mehr als 78.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Online-Shop Food- und Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit etwa 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Menschen, Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 68,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 20,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland.

Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Pressekontakt:

Pressestelle Lidl Deutschland
07132/30 60 90 · presse@lidl.de

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Türkische Automobilindustrie stellt sich weiter erfolgreich auf

Izmit, Türkei (ots/PRNewswire)Alper Kanca, Vorsitzender von TAYSAD (Verband der türkischen Automobilzuliefererindustrie) hat erklärt, dass der Aufschwung der türkischen Automobilbranche anhält und die türkische Industrie mit ihrer heimischen und internationalen Expansion der ganzen Welt ihre Stärke bewiesen hat.

(Logo: http://mma.prnewswire.com/media/474007/TAYSAD_Logo.jpg )

Alper Kanca, Vorsitzender von TAYSAD (Verband der türkischen Automobilzuliefererindustrie), hat sich in seiner schriftlichen Aussage über den Erfolg der türkischen Automobilbranche im letzten Jahr geäußert.

Alper Kanca erklärt, dass die Branche weiter auf Erfolgskurs ist und die Erwartungen der Interessenvertreter der türkischen Zulieferer- und Automobilbranche erfüllt. Kanca weiter: „Unser Land hat bekanntlich im letzten Jahr eine schwierige Zeit durchgemacht. Die Menschen in der Türkei, die an die Demokratie glauben, haben diese schwierige Zeit dank der Standhaftigkeit der politischen Parteien und unserer Sicherheitskräfte überstanden. Unser Land arbeitet weiter daran, seine Wirtschaft solide aufzustellen. Im vergangenen Jahr hat die türkische Zulieferer- und Automobilbranche weltweit ihre Kundenverprechen ununterbrochen eingehalten und somit das Vertrauen in die Branche gestärkt.

Alper Kanca sagt: „Der Erfolg bei unserem Exportgeschäft geht auf unsere Anstrengungen in den vergangenen 2-3 Jahren zurück. Unsere Erkenntnisse werden durch laufende und steigende Investitionen und insbesondere neue Geschäftsaktivitäten ausländische Investoren deutlich.

Die Automobilbranche verzeichnet im ersten Halbjahr ein Exportwachstum von 22 Prozent

Präsident Alper Kanca kommentiert: „Die türkische Automobilbranche ist einer der wichtigsten Produktionsstandorte für die weltweite Automobilbranche. Ein wichtiger Anteil unserer Exporte gehen in die EU-Länder.“

„Die Automobilbranche verzeichnete im ersten Halbjahr 2016-2017 ein Exportwachstum von insgesamt 22 Prozent auf 14,5 Mrd. $ Unsere Gesamtproduktion stieg in der ersten Jahreshälfte um 20 Prozent und erreichte 869.000 Fahrzeuge. Auf Grundlage dieses Erfolgs erwarten wir bis zum Jahresende eine Produktion von 1.650.000 Fahrzeugen, einen Export von 1.350.000 Fahrzeugen und ein Exportvolumen von über 27 Mrd. $.“

Die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen und Kooperationen auf internationaler Ebene laufen weiter auf Hochtouren

Hinsichtlich der Branchentrends sagt Kanca: „Unsere Branche ist von Negativereignissen verschont geblieben, und sämtliche Geschäftsprozesse gehen weiter ihren gewohnten Gang. Wie arbeiten weiter mit Hochdruck an der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen und Kooperationen auf internationaler Ebene.“

Pressekontakt:

sevgi@taysad.org.tr
Tel.: +90-262-6589818
+90-532-4043076

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EANS-News: Oberbank AGHalbjahresergebnis 2017

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Halbjahresergebnis

Linz -
Zwtl.: Bilanzsumme der Oberbank übersteigt erstmals die 20. Mrd. Euro - Grenze!

Deutliche Zuwächse bei den Kundenkrediten und den Kundeneinlagen haben die
Bilanzsumme der Oberbank um 7,1% / 1,3 Mrd. Euro auf 20.046,4 Mio. Euro steigen
lassen. Damit setzt sich laut Generaldirektor Franz Gasselsberger der Trend
fort, dass die Oberbank klar stärker wächst als der österreichische Gesamtmarkt.

Zweistelliger Ergebniszuwachs vor und nach Steuern
Die Oberbank hat im 1. Halbjahr 2017 den Überschuss vor Steuern (+ 17,5% auf
123,1 Mio. Euro) und nach Steuern (+ 15,6% auf 101,6 Mio. Euro) klar gesteigert.

Sehr gutes Zinsergebnis trotz EZB-Nullzinspolitik
Das operative Zinsergebnis stieg wegen des deutlich höheren Kreditvolumens um
2,5% auf 156,7 Mio. Euro, das Equity-Ergebnis um 28,9 % auf 29,5 Mio. Euro.
Das gesamte Zinsergebnis wuchs um 6,0% auf 186,1 Mio. an.

Kreditrisiko weiter besonders günstig
Trotz einer umsichtigen Vorsorgepolitik waren zuletzt mehr Vorsorgen aufzulösen
als neu zu bilden. Damit ergab sich aus den Risikovorsorgen ein Ertrag von + 2,0
Mio. Euro, nach 17,2 Mio. Euro Aufwand im 1. Halbjahr 2016.

Dienstleistungsgeschäft deutlich verbessert, Provisionen + 7,0%
Das Provisionsergebnis stieg um 7,0% auf 69,0 Mio. Euro. Die Zahlungsverkehrs-
Provisionen stiegen um 5,7% auf 24,7 Mio. Euro, die WP-Provisionen um 10,9% auf
22,0 Mio. Euro, die Kreditprovisionen um 3,4% auf 13,2 Mio. Euro.

Konsequente Kostenpolitik, hervorragende Cost-income-ratio
Der Verwaltungsaufwand war im 1. Halbjahr 2017 mit 127,1 Mio. Euro um 3,1%
niedriger als im Vorjahr (Personalaufwand unverändert 77,1 Mio., Sachaufwand
43,9 Mio. Euro / - 8,6%, Abschreibungen 6,1 Mio. Euro / - 2,5%).
Daraus resultierte eine besonders günstige Cost-income-ratio von 51,2%.

Als Gründe für den erneuten Erfolg führte Gasselsberger mehrere Punkte an.

Ungebrochen starkes Kreditwachstum
Das Kreditvolumen wuchs seit Mitte 2016 um 6,9% auf 14,3 Mrd. Euro
überdurchschnittlich stark. Damit entwickelt sich die Oberbank beim
Kreditvolumen weiter besser als der österreichische Gesamtmarkt und der
Euroraum.

Kommerzkredite + 7,1%, Investitionsfinanzierungen + 8,4%!
Die Kommerzkredite stiegen um 7,1% auf 11.385 Mio. Euro besonders deutlich an
(Investitionsfinanzierungen 8.169 Mio. Euro / + 8,4%,
Betriebsmittelfinanzierungen 3.216 Mio. Euro / + 3,9%). Als Gründe dafür nannte
Gasselsberger die Zuwächse in der Investitionsförderung (+ 17%) und der
Exportfinanzierung (+ 21%).

Privatkredite + 6,1%, Wachstum klar stärker als im Markt
Zum Wachstum der Privatkredite um 6,1% auf 2.951 Mio. Euro trugen in erster
Linie die Wohnbaufinanzierungen mit einem Anstieg um 6,7% auf 2.647 Mio. Euro
bei.

Signifikanter Anstieg der betreuten Kundengelder
Die Kunden vertrauen der Oberbank Vermögen von 27,1 Mrd. Euro an (+ 6,9% oder
1,75 Mrd. Euro). Die Primäreinlagen sind um 4,1% auf 13,2 Mrd. Euro gestiegen,
die Wertpapiere auf den Kundendepots um 9,7% auf 13,9 Mrd. Euro.

Aktuelle Themen abseits des Tagesgeschäftes

"Lob" für die derzeitige Regierung
Als besonders wichtige Leistungen der jetzigen Bundesregierung bezeichnete Franz
Gasselsberger die österreichischen Bemühungen um Erleichterungen bei der
Bankenregulierung (für kleine und mittelgroße Banken), die Abschaffung der
Bankenabgabe und die stärkere Förderung der Mitarbeiterbeteiligung

30. August 2017: Eröffnung der erweiterten Oberbank-Zentrale in Linz
Von Oktober 2014 bis März 2017 hat die Oberbank in die Erweiterung ihrer
Zentrale an der Linzer Donaulände knapp 70 Mio. Euro investiert und 23.000 m2
Nutzfläche und 270 Parkplätze errichtet.
Fotos zum Erweiterungsbau stehen unter https://www.oberbank.at/pressefotos zur
Verfügung.

Umgang mit OGH-Urteil (Negativzinsen, Rückvergütung)
Bei der Oberbank ist die Rückvergütung bereits angelaufen. Die Umstellung der
Berechnung auf die laut OGH korrekte Verzinsung erfolgte per 1.7.2017 und die
Kunden wurden von der Rückerstattung verständigt, die bis Jahresende erfolgt.
Betroffen sind bei der Oberbank ca. 23.000 Kreditnehmer mit einem Kreditvolumen
von 1,3 Mrd. Euro. Der Rückvergütungsbetrag beträgt ca. 6,3 Mio. Euro, dafür
wurde bereits vollständig vorgesorgt.

Rahmenabkommen mit dem Iran
Die Oberbank verhandelt seit eineinhalb Jahren über ein Rahmenabkommen für
Kontrollbank-gedeckte Finanzierungen. Nach zahlreichen Gesprächen bei einer
Iran-Reise im März 2017 und weiteren Gesprächen vor Ort im Juni 2017 wurden
zuletzt abschließende Details des Abkommens ausverhandelt, im September oder
Oktober werden iranische Bankenvertreter zur Vertragsunterzeichnung in Linz
erwartet.


Zwtl.: Ausblick für das Gesamtjahr 2017 insgesamt positiv


Die Konjunktur hat sich zuletzt besser entwickelt als erwartet, dennoch sieht
Gasselsberger in einigen Bereichen Unsicherheiten: Die US-Konjunktur birgt wenig
Potential für positive Überraschungen, Europas Unternehmen werden vom starken
Euro belastet und 2018 sind deutlich geringe Anleihekäufe der EZB zu erwarten.

In diesem Umfeld agiert die Oberbank weiterhin offensiv: Beim Kreditvolumen ist
ein einen Anstieg um rund 800 Mio. Euro budgetiert, in erster Linie bei den
Investitions- und Wohnbaufinanzierungen, bei den betreuten Kundenvermögen werden
ebenfalls Zuwächse erwartet.
Der Weg des organischen Wachstums wird 2017 fortgesetzt, mit je zwei
Filialgründungen in Wien und Prag und vier in Ungarn.
Beim Ergebnis soll der herausragende Wert des Vorjahres wieder erreicht oder
sogar leicht übertroffen werden.



Rückfragehinweis:
Oberbank AG
Mag. Frank Helmkamp
0043 / 732 / 7802 - 37247
frank.helmkamp@oberbank.at

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Emittent:    Oberbank AG
             Untere Donaulände  28
             A-4020 Linz
Telefon:     +43(0)732/78 02-0
FAX:         +43(0)732/78 58 10
Email:    sek@oberbank.at
WWW:      www.oberbank.at
ISIN:        AT0000625108, AT0000625132
Indizes:     WBI
Börsen:      Wien
Sprache:     Deutsch
 

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